Wolfgang Clement
Er war SPD-Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen und „Superminister“ unter Kanzler Schröder. Anfang des Jahres warnte Wolfgang Clement indirekt vor der Wahl der hessischen SPD-Spitzenkandidatin Andrea Ypsilanti – und sollte deshalb aus der Partei ausgeschlossen werden. Es folgte ein monatelanger Rosenkrieg in der SPD, den Clement vor zwei Wochen mit seinem Parteiaustritt nach 38 Jahren Mitgliedschaft beendete. Jetzt spricht der frühere Reformpolitiker Wolfgang Clement bei „Beckmann“ erstmals im Fernsehen darüber, warum er erst das Parteiausschlussverfahren abwartete, um dann freiwillig aus der SPD auszutreten. Er kritisiert den Linksruck seiner ehemaligen Partei und benennt in Zeiten der drohenden Rezession die Fehler der Bundesregierung.
