Wolfgang Clement und Friedrich Merz
Am Tag nach der richtungsweisenden Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen sprechen bei „Beckmann“ der ehemalige NRW-Ministerpräsident Wolfgang Clement und der ebenfalls aus NRW stammende Friedrich Merz über die zentralen Fragen der aktuellen Politik: Wie geht es weiter mit der Koalition in Berlin? Was kommt nach der Griechenland-Krise? Und warum laufen den Volksparteien die Wähler weg?
Viele Jahre waren Wolfgang Clement und Friedrich Merz politische Rivalen – jetzt machen sie gemeinsame Sache und gehen mit ihren Parteien und der Bundesregierung hart ins Gericht. Führungsschwäche, Mutlosigkeit und schlechtes Krisenmanagement – mit ihrer Kritik bekräftigen Clement und Merz erneut ihren Ruf als Politrebellen. Merz, der lange Zeit als parteiintern schärfster Gegenspieler von Angela Merkel galt, schied nach der Bundestagswahl 2009 freiwillig aus dem Parlament aus, Clement – unter Kanzler Schröder „Superminister“ für Wirtschaft und Arbeit – verließ 2008 die SPD nach einer Parteirüge im Streit.


