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Walter Kohl


Als Sohn des Einheitskanzlers Helmut Kohl führte er lange ein Leben im Schatten der übermächtigen Vaterfigur – und dachte nach dem Freitod seiner Mutter sogar an Suizid. Anfeindungen auf dem Schulhof, Isolation von den Spielkameraden und die Angst, Opfer eines Terroranschlags der RAF zu werden, prägten Kindheit und Jugend von Walter Kohl. Seinen Vater sah er häufiger im Fernsehen als zu Hause, da Politik und CDU die eigentliche Familie des Jahrhundertpolitikers waren.

Bei „Beckmann“ berichtet Walter Kohl über die schwierige Versöhnung mit sich selbst, den Frieden mit der eigenen Vergangenheit sowie das heutige Verhältnis zu seinem Vater.