Uwe Ochsenknecht mit seinen Söhnen Jimi Blue und Wilson Gonzales


Ein Name, drei „wilde Kerle“ – der Ochsenknecht-Clan weiß sich bestens in Szene zu setzen. Vater Uwe zählt seit 25 Jahren zu Deutschlands bekanntesten Schauspielern. Seinen Durchbruch schaffte er 1981 in Wolfgang Petersens Kinoklassiker „Das Boot“, zum Star wurde er mit Erfolgsfilmen wie „Männer“, „Schtonk“ oder „Vom Suchen und Finden der Liebe“. Doch seit kurzem machen seine Söhne Jimi Blue und Wilson Gonzales ihrem Vater kräftig Konkurrenz. In den drei Teilen des Kinohits „Die Wilden Kerle“ eroberten sie ein Millionenpublikum und spielten ihren Vater lässig an die Wand. Jahrelang pflegte der Schauspieler sein Macho-Image – dabei ist er längst zu einem fürsorglichen Familienoberhaupt geworden. Einen Tag nach Uwe Ochsenknechts 51. Geburtstag ist der Ochsenknecht-Clan erstmals gemeinsam in einer Talksendung.

Seitdem Jimi Blue und Wilson Gonzales in den erfolgreichen Kinofilmen „Die Wilden Kerle“ mitspielten, kreischen die Fans am roten Teppich nicht mehr allein wegen Uwe Ochsenknecht, sondern wegen seiner Sprösslinge. Doch der Einstieg ins Filmgeschäft war für die Söhne, trotz des großen Namens, nicht einfach. „Der Name Ochsenknecht hat nicht wirklich geholfen – bei den ersten drei Castings sind wir durchgeflogen“, sagt Wilson Gonzales.

Uwe Ochsenknechts eigene autoritäre Erziehung hinterlässt auch Spuren bei der Erziehung seiner Kinder. „Meine strenge Erziehung hat mich geprägt“, verrät der Schauspieler. „Ich ertappe mich immer wieder bei dem Gedanken: ‚Moment mal, so wollt ich meine Kinder doch nicht erziehen.’“

Uwe Ochsenknecht, der früher selbst über die Strenge geschlagen hat, ist bei seinen Kindern konsequent. „Ich krieg’ auch mal Wutausbrüche, wo ich sage: ‚Jetzt habe ich die Schnauze voll!’“ Als Jugendlicher habe er schon mal „eine gescheuert bekommen“, aber Schläge seien für ihn absolut tabu. „Ich habe meine Kinder noch nie geschlagen. Ich weiß, wie das ist, und das muss nicht sein. Es hilft auch nichts.“

Allerdings schützt Kinoruhm vor Strafe nicht. Wenn „Die Wilden Kerle“-Stars Jimi Blue und Wilson Gonzales zu spät nach Hause kommen, gibt es auch mal Hausarrest.