Prof. Dietrich Grönemeyer


Er ist Deutschlands bekanntester Arzt und die unbestrittene Nummer 1 der sanften Medizin. In seinen Büchern beschreibt Prof. Dietrich Grönemeyer auf anschauliche Weise, wie wir durch einfache Tricks gesund bleiben können. Als Forscher hat er neue, schonende Therapien gegen den Krebs entwickelt. Grönemeyer vereint High-Tech-Medizin und Naturheilverfahren – und leistet damit wie kein zweiter einen Beitrag zur Früherkennung und Zerstörung von Tumoren: ohne Chemotherapie, ohne Bestrahlung, ohne Nebenwirkung, nur mit einem kleinen Stich ins Gewebe. Bei „Beckmann“ berichtet Prof. Dietrich Grönemeyer über aktuelle Erkenntnisse der modernen Medizin.

„Es gibt verschiedene Theorien über das Entstehen von Krebs“, sagt Prof. Dietrich Grönemeyer über den aktuellen Wissenstand der Medizin. „Was wir wissen ist, dass das Immunsystem eine ganz entscheidende Rolle spielt. Wenn das Immunsystem einbricht, kann ungehemmtes Zellwachstum stattfinden.“ Andere Theorien sprechen auch von Viren, als bewiesen gelte, dass Strahlung Krebs erzeuge. „Das Problem der heutigen Zeit ist, dass verschiedene Komponenten ineinander greifen. Und natürlich der Mensch selbst: Er ist immer gehetzt, macht sich immer weniger Gedanken über sich selbst, tankt immer weniger Kraft.“ Auf diese Weise würde der Organismus geschwächt und anfälliger für Krankheiten.

Trotz intensiverer Forschung und verbesserten Behandlungsmöglichkeiten gehen die Krankheitszahlen seit Jahren nicht nach unten. Tritt die medizinische Forschung auf der Stelle? „Wir sind heute in der Lage, früher Krebs zu erkennen als noch vor zehn Jahren. Wir erkennen eine Krebserkrankung sehr viel früher im Anfangsstadium. Deshalb scheint es, als ob sich seit dreißig Jahren nicht viel geändert hat. Der große Fortschritt ist aber, dass wir mehrere Krebsarten gezielt heilen können.“ Dazu gehörten beispielsweise Hodenkrebs und eine bestimmte Form von Leukämie.

Grönemeyer hält körperliche Bewegung für einen wesentlichen Faktor der Gesundheitsvorsorge und Heilung. „Bewegen, bewegen, bewegen – das ist entscheidend. Es hat gerade eine neue Studie gegeben, die zeigt: Krebskranke Frauen, die sich bewegen, gesunden viel schneller.“ Auch das Immunsystem würde durch Sport aktiviert.

Bei „Beckmann“ schildert Grönemeyer neue Methoden der Diagnostik und neue Behandlungsmöglichkeiten durch Mikrotherapien. „Mikrotherapeutische Maßnahmen nutzen Computer, um in den Körper zu schauen.“ Auf den Millimeter genau könne man heute Strukturen im Gewebe erkennen. „Mit miniaturisierten Instrumenten kann man gezielt zu Tumoren hingehen und Proben entnehmen. Und an diesen Stellen kann man punktgenau Medikamente einsetzen: Abwehr steigernde Mittel oder kleine Strahlenpartikel.“ Man könne auch den Tumor erhitzen und damit vernichten. „Wenn man den Tumor auf 50 Grad erhitzt, zerstört man ihn.“

Auch Prof. Dietrich Grönemeyer appelliert, regelmäßig zur Vorsorge zu gehen, damit Ärzte Tumore frühzeitig erkennen können. „Je kleiner er ist, umso besser können wir einen Tumor lokal behandeln.“ Zusätzlich setzt Grönemeyer auf ganzheitliche Behandlung. „Der einzelne Mensch muss in seiner emotionalen, seelischen und geistigen Kraft gestärkt werden, damit er selbst sein Leben in die Hand nimmt.“