Petra Hohn


Sie hat das Schlimmste erlebt, was Eltern sich überhaupt vorstellen können. Petra Hohns Sohn Carsten nahm sich mit 18 Jahren das Leben – plötzlich und ohne jede Vorwarnung. Zehn Jahre sind seitdem vergangen. Petra Hohn hat nach diesem Schicksalsschlag eine neue Aufgabe gefunden: Sie ist heute Vorsitzende des „Bundesverbandes Verwaister Eltern in Deutschland e.V.“ und hilft Angehörigen mit ähnlichen Schicksalen. Denn Suizid von Jugendlichen ist ein Tabuthema in der Gesellschaft, obwohl 15 Prozent aller Todesfälle in der Altersgruppe der 15- bis 20-Jährigen darauf zurückzuführen sind. Bei „Beckmann“ berichtet Petra Hohn von ihren Erfahrungen und will damit anderen Betroffenen Mut machen.