Natalie Lang


Eine aufregende und anstrengende Zeit steht der damals 29-jährigen Natalie Lang bevor, als sie erfährt, dass sie Drillinge bekommt. Was sie jedoch nicht weiß: Die folgenden Monate bedeuten für sie einen Kampf zwischen Leben und Tod. Die dramatische Frühgeburt der drei Babys überlebt Natalie nur knapp, wenig später wird bei ihr Lymphdrüsenkrebs diagnostiziert, der sich bereits im ganzen Körper ausgebreitet hat. Es folgen Chemotherapie, Haarausfall, Brechattacken. Doch die junge Mutter gibt nicht auf: „Ich muss doch für meine Kinder durchhalten!“ Vor allem ihr winziger Sohn Luca braucht sie voll und ganz. Bei „Beckmann“ verrät Natalie Lang, wie sie alle Schicksalsschläge gemeistert hat.

Die Drillinge wurden bereits in der 33. Woche auf die Welt geholt, Natalie Lang erlitt eine Schwangerschaftsvergiftung und musste sofort notoperiert werden. Erst 29 Stunden nach dem Eingriff erwachte die junge Mutter – und konnte nicht zu ihren Kindern, weil sie zu geschwächt war. Später erfuhr sie, dass sie insgesamt sieben Liter Blut verloren hatte, was nahezu einem völligen Blutaustausch entspricht.

Entgegen der ärztlichen Prognose saß die erschöpfte Mutter bereits nach einer Woche am Bett der Frühchen. „Das Einzige, was ich wollte, war meine Babys zu sehen.“ Vier Wochen nach der Geburt durften Marlon und Jana nach Hause, wenig später auch der stark unterentwickelte Luca.

Etwa drei Monate nach der Geburt folgte der nächste Schock: Bei Natalie Lang wird Lymphdrüsenkrebs festgestellt. „Ich habe mich gefragt, warum das jetzt auch noch sein muss. Aber meine einzige Sorge waren meine Kinder.“ Sie unterzieht sich einer Chemotherapie, um möglichst rasch wieder gesund zu werden. Ihre Familie und ihre Freunde, sagt Lang, hätten sich während dieser Zeit mehr als sie selbst gesorgt: „Ich hatte immer schon eine positive Einstellung und Optimismus, mein ganzes Leben lang.“