Marianne Fürstin zu Sayn-Wittgenstein-Sayn


Seit siebzig Jahren fotografiert Marianne Fürstin zu Sayn-Wittgenstein-Sayn die ganz Großen der internationalen Society, was ihr den liebevollen Titel „Mamarazza“ einbrachte. Mit Gunter Sachs ist die Fürstin seit den 60er Jahren befreundet, beide teilen die Leidenschaft für die Fotografie. Jetzt sind Marianne Fürstin zu Sayn-Wittgenstein-Sayn und Gunter Sachs erstmals gemeinsam in einer Talksendung.

Seit mehr als drei Jahrzehnten verbindet Marianne Fürstin zu Sayn-Wittgenstein-Sayn und Gunter Sachs eine enge Freundschaft. Kennen gelernt haben sie sich 1974. Morgens um vier Uhr trafen sie sich in der Bar des Palace-Hotels und verfolgten den WM-Kampf im Boxschwergewicht. Gemeinsam drückten sie ihrem Favoriten Joe Frazier im Fight gegen Muhammad Ali die Daumen.

Bis heute bedeutet ihnen ihre Freundschaft sehr viel. „Ich sitze hier neben Gunter, und das ist ein ganz wunderbares Gefühl, wenn man weiß, das ist ein treuer Freund“, sagt Fürstin zu Sayn-Wittgenstein-Sayn und fügt an: „Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass diese Freundschaft irgendwie kaputt gemacht werden könnte – durch niemanden und durch keine Intrige.“

Beeindruckende 130.000 Motive hat die Fürstin in ihrem Fotoarchiv, das mittlerweile ihr Sohn verwaltet. „Ich habe sie seit 1930 vom ersten Negativ an selbst nummeriert und beschriftet – jedes einzelne.“