Karl-Theodor zu Guttenberg
Der Schock sitzt immer noch tief: Allein im April wurden sieben Bundeswehrsoldaten in Afghanistan getötet, insgesamt kamen bisher 43 deutsche Soldaten ums Leben. Die Opfer haben den Streit um den Bundeswehreinsatz neu entfacht. In seinem ersten ausführlichen Fernsehgespräch nach seiner Aussage vor dem Kundus-Untersuchungsausschuss nimmt Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg bei „Beckmann“ Stellung zur aktuellen Lage in Afghanistan und zu den Chancen auf einen baldigen Truppenabzug vom Hindukusch. Außerdem spricht der CSU-Politiker über den Zustand der schwarz-gelben Koalition nach dem Wahldebakel in NRW sowie über Angela Merkels umstrittenes Krisenmanagement bei der Rettung des Euros.
