Elisabeth Lanz
Elisabeth Lanz
Gerd F. Kunstmann
Gerd F. Kunstmann

Elisabeth Lanz und Gerd F. Kunstmann


Als „Tierärztin Dr. Mertens“ sorgt die Österreicherin Elisabeth Lanz seit Wochen für Top-Quoten: Mehr als sechs Millionen Zuschauer sind jeden Dienstag dabei, wenn sie sich in der gleichnamigen ARD-Serie um Braunbären, Elefanten und Krokodile kümmert. Eine schauspielerische Arbeit, die immer wieder für Überraschungen gut ist. Zu „Beckmann“ kommt Elisabeth Lanz gemeinsam mit Tiertrainer Gerd F. Kunstmann – und natürlich den „heimlichen“ Stars aus der ARD-Serie, den Schimpansen „Ranja“ und „Momo“ und dem Ara „Helga“. Außerdem dabei: Vogelspinne „Spinni“, Skorpion „Skorpi“ und viele andere Filmtiere.

Elisabeth Lanz hat in ihrer Rolle der „Tierärztin Dr. Mertens“ ganz neue Erfahurngen gesammelt. „Ich habe wahnsinnig viel über Tiere gelernt“, erzählt sie bei „Beckmann“. Die Arbeit mit Tieren könne man nicht genau planen. „Wir hatten manchmal sehr lange Drehtage, und mussten uns in Geduld üben.“ Privat besitze sie kein Haustier, dafür sei sie beruflich zu oft unterwegs.

Aufgewachsen ist Elisabeth Lanz in einem SOS-Kinderdorf. Ihr Vater Johannes Lanz leitete von 1970 bis 1983 das Kinderdorf Altmünster bei Gmunden in Oberösterreich und war dort als Religionslehrer tätig. „Es war eine schöne, aber auch schwierige Zeit. Ich hatte sozusagen hundert Geschwister“, sagt die Schauspielerin über ihre Kindheit. Was sie damals nicht immer verstanden habe: Ihr Vater stand bei Konflikten eher auf Seite der anderen Kinder. Allerdings habe sie durch ihre Eltern früh gelernt, sich mit den Schicksalen ihrer Mitmenschen auseinanderzusetzen.

In der ARD-Serie dreht Lanz bevorzugt mit größeren Tieren wie Braunbären oder Krokodilen. Die Arbeit mit Spinnen mag sie hingegen nicht so sehr. „Das war am Anfang für mich ein Angstseminar vor laufender Kamera.“

Tiertrainer Gerd F. Kunstmann kann die Schauspielerin beruhigen. „Die Filmtiere sind an fremde Menschen gewöhnt und fühlen sich bei der Arbeit wohl. Sie sind dafür trainiert und wissen ganz genau, wann die Kamera läuft und was sie dann zu tun haben.“