Dr. Monika Hauser und Dr. Ruth Irmgard Christiansen-Frettlöh
Noch immer ist es ein Tabuthema: Zweieinhalb Millionen Frauen und Mädchen wurden 1945 während des Vormarsches der Roten Armee vergewaltigt. Eine von ihnen war die damals 12-jährige Ruth Irmgard Christiansen-Frettlöh. Erst im Alter von 65 Jahren machte sie eine Gesprächstherapie – und fühlte sich danach, als sei ihr ein neues Leben geschenkt wurden. Damit heute betroffene Frauen schneller Hilfe bekommen, erzählt Ruth Irmgard Christiansen-Frettlöh bei „Beckmann“ zum ersten Mal ihre Geschichte. Denn immer noch wird das Verbrechen der Kriegsvergewaltigung in Konflikten rund um den Erdball totgeschwiegen. Darüber berichtet Dr. Monika Hauser. Die Trägerin des Alternativen Nobelpreises 2008 hilft seit 1993 mit ihrer Organisation „medica mondiale“ kriegstraumatisierten Frauen. Sie möchten für Dr. Monika Hausers Frauenrechtsorganisation spenden? Sparkasse Köln Bonn BLZ 370 501 98 Kontonummer 45 000 163

