Dr. Bernd Gans und Ulrich von Jeinsen
Es ist das größte Flugzeugunglück seit fast einem Jahrzehnt. Am 1. Juni 2009 verschwindet die Air-France-Maschine 447 auf dem Flug von Rio de Janeiro nach Paris vom Radarschirm. Nach langer Zeit der Ungewissenheit steht fest: Der Airbus A330 ist über dem Atlantik abgestürzt, vermutlich keiner der 228 Menschen an Bord – darunter 28 Deutsche – hat überlebt. Eines der Opfer ist die Münchenerin Ines Gans. Ihr Vater Bernd Gans erhebt jetzt Vorwürfe gegen Air France: In den ersten vier Tagen habe die Familie nahezu keine Informationen von der Fluggesellschaft erhalten. Die Hinterbliebenen seien in ihrer Trauer allein gelassen worden, selbst zur Gedenkfeier habe man sie nicht eingeladen. Zu diesem Thema ebenfalls zu Gast: Rechtsanwalt Ulrich von Jeinsen, der die Angehörigen berät.


