Cordula Stratmann
Sie ist Deutschlands Comedy-Queen Nummer eins. Bekannt wurde Cordula Stratmann durch ihre Kunstfigur „Annemie Hülchrath“, die sich in der WDR-Kultreihe „Zimmer frei“ regelmäßig um Kopf und Kragen redet. Doch der endgültige Durchbruch gelang ihr dann ganz ohne Drehbuch: Als Star der Improvisationsshow „Schillerstraße“ prägte Stratmann ein völlig neues TV-Konzept. Ebenso wort- wie einfallsreich zelebrierte sie in mehr als hundert Folgen den Wahnwitz des Alltags. Jetzt hat sie ihre Sachen gepackt und ist aus ihrer Fernsehwohnung ausgezogen. Nach der Geburt ihres Sohnes vor gut einem Jahr spricht Cordula Stratmann bei „Beckmann“ erstmals in einer Talksendung über die Veränderungen in ihrem Leben und gibt einen Einblick in ihr Privatleben.
Stratmann bezeichnet sich selbst als „Beziehungsmensch“, Freundschaften bedeuten ihr sehr viel. „Ich wollte nie viel verpassen vom Leben meiner Freunde und meiner Familie.“ Wenn Probleme auftauchten, könne man sich jederzeit hundertprozentig auf sie verlassen. „Meine Freunde wissen, dass ich wie eine 1 stehe, wenn’s eng wird.“
Vor ihrer Fernsehkarriere war die Komikerin jahrelang als Familientherapeutin tätig und hat wertvolle Lebenserfahrungen gesammelt. Noch heute begeistert sie sich für ihren früheren Beruf und den persönlichen Kontakt mit Menschen. Wenn es mal mit der Quote nicht mehr stimme, verrät sie, könne sie sich sogar vorstellen, wieder als Therapeutin zu arbeiten – „sofort“. Trotz aller Erfolge hat sich der Comedy-Star eine gesunde Selbstdistanz bewahrt. „Meine Komik liegt auch darin, dass ich mich über mich selbst lustig mache.“
Für ihre Kunst der Improvisation hat Cordula Stratmann zahlreiche Auszeichnungen und Fernsehpreise erhalten. Als stolze Mutter eines kleinen Sohnes muss sie seit vierzehn Monaten auch zuhause öfter improvisieren. „Der ist voller Energie, der Junge, aber das läuft schon. Es ist eine große Freude und eigentlich die beste Rolle in meinem Leben.“
