Christiane Hörbiger und ihr Sohn Sascha Bigler
Vor 50 Jahren startete sie ihre Karriere am Wiener Burgtheater. Seitdem zählt Christiane Hörbiger zu den beliebtesten und erfolgreichsten Film- und Fernseh-Stars. Als Hauptdarstellerin glänzte sie in der Kino-Satire „Schtonk“ ebenso wie in der TV-Serie „Julia – eine ungewöhnliche Frau“, für die sie alle wichtigen Auszeichnungen erhielt. Jetzt zeigt sich die Film-Diva von ihrer privaten Seite. Bei „Beckmann“ ist Christiane Hörbiger erstmals gemeinsam mit ihrem einzigen Sohn Sascha Bigler zu Gast.
Mit glänzenden Augen schwärmt Hörbiger von der Rolle ihres Lebens – als Mutter und Großmutter. Ihr Sohn, der Regisseur Sascha Bigler (39), lebt mit seiner Familie in den Vereinigten Staaten. Mit ihrem fast dreijährigen Enkel Luca telefoniert die Schauspielerin regelmäßig. „Ich singe und rede mit ihm am Telefon. Er antwortet mir auf Deutsch und sagt schon ‚Nona’ oder ‚Alles ist gut’. Er ist einfach ein hinreißendes Kind.“
Erstmals arbeiten Bigler und Hörbiger jetzt zusammen an einem Filmprojekt. „Die Idee stammt eigentlich von uns beiden“, so Bigler, „und wird gerade für den ORF entwickelt.“ Er selbst werde Regie führen und ist sich sicher, dass die Zusammenarbeit mit seiner Mutter funktionieren wird.
Sascha Bigler war erst zehn Jahre alt, als sein Vater Rolf Bigler verstarb. „Es war eine harte Zeit“, erinnert er sich, „aber dadurch sind meine Mutter und ich uns sehr nahe gekommen.“ Bis heute sei seine Mutter für ihn wie ein bester Freund.
Der Tod ihres ersten Mannes hat bei Hörbiger „selbstverständlich eine Wunde hinterlassen“, sagt sie. „Aber das gehört zu meinem Leben dazu.“ Seit dreiundzwanzig Jahren ist sie nun mit dem Wiener Regisseur Gerhard Tötschinger zusammen, den sie ihren „Lebensmenschen“ nennt. Das bedeute, absolutes Vertrauen und Verständnis zu- und füreinander zu haben.

