Barbara Schöneberger


Klug, schön und sinnlich – Barbara Schöneberger ist einzigartig in der deutschen TV-Unterhaltung. Als „Blondes Gift“ galt sie lange Zeit als Geheimtipp, heute zählt sie zu den  populärsten Fernsehmoderatorinnen. Geblieben sind ihr freches Mundwerk und ihre Schlagfertigkeit. Jetzt strebt die Grimme-Preisträgerin eine zweite Karriere an. Als Sängerin geht sie demnächst auf Deutschland-Tour und will ihr musikalisches Talent unter Beweis stellen. Bei „Beckmann“ berichtet Barbara Schöneberger von ihren neuen Plänen.

Die TV-Moderatorin ist für ihre spitze Zunge bekannt. Deshalb amüsiert sie sich gleich über Mark Medlock, den Gewinner von „Deutschland sucht den Superstar“: „Ich freue mich für ihn. Er hat die schönsten drei Wochen seines Lebens vor sich – er soll sie genießen.“ Ihre Prognose: „Mit Dieter Bohlen in einem Studio, das ist die erste Woche, und dann zwei Wochen Charts.“

Doch Schöneberger kann nicht nur wunderbar lästern, sondern sie besitzt auch einen feinen Sinn für Selbstironie. Über ihre kommende Tournee mit einem 16-köpfigen Orchester sagt sie bei „Beckmann“: „Wir spielen richtig große Häuser – wir müssen sie nur vollkriegen...“ Angst vor Auftritten verspüre sie nie, da sie ein großes Urvertrauen besäße. Schon als Kind hätten ihre Eltern ihr immer das Gefühl vermittelt: „Egal was du machst – wir mögen dich!“

Die gebürtige Münchnerin gilt als „Vollweib“. Über ihre Figur macht sie sich nur selten Gedanken. Statt auf Hungerkuren setzt Schöneberger lieber auf optische Täuschungen: „Ich empfehle das Wickelkleid – und der Rest verspielt sich im Muster.“ Entscheidend seien vor allem große Muster, wie sie betont. „Du musst Nebenkriegsschauplätze schaffen“, rät sie, „und das mache ich.“ Derzeit sei sie „dick wie nie“, was aber niemandem auffalle.

Von Diäten hält Barbara Schöneberger wenig bis nichts. „Das habe ich schon oft angedacht, aber das würde ich gar nicht durchhalten. Bei mir beginnt auch jeder Sport damit, dass ich losgehe und mir total schicke Trainingsklamotten kaufe. Die finde ich dann super und denke, das hast du jetzt schon mal, morgen fängst du an. Und dann finde ich die original verpackten Schuhe Jahr später in Kisten. Das ist halt nichts für mich.“