Reportagen mit Reinhold Beckmann


Mit seinen Fernsehreportagen schließt sich für Reinhold Beckmann ein Kreis. Vor 30 Jahren hat er mit dem Filmemachen begonnen und seither regelmäßig Dokumentationen gedreht: über die Altkanzler Helmut Schmidt und Gerhard Schröder, über die gesellschaftliche Situation im WM-Gastgeberland Brasilien, über Udo Lindenbergs legendären Auftritt im Palast der Republik am 25. Oktober 1983 und auch über Noël Martin, der 1996 in Brandenburg Opfer eines rassistischen Anschlags wurde.

 

Reinhold Beckmann recherchiert vor Ort, ist nah bei den Menschen und verbindet Reportage-Elemente mit emotionaler, abwechslungsreicher und kompakter Informationsvermittlung. Regelmäßig geht er auch auf aktuelle politische und gesellschaftliche Ereignisse ein und beleuchtet deren Hintergründe mit dokumentarischen Mitteln.

 

Am 6. November, 22.00 Uhr, zeigt das NDR Fernsehen seine neue Reportage. Für „Am Ende der Macht. Abschied von der Politik“ haben Reinhold Beckmann und seine Co-Autoren Simon Huber und Wolfgang Klauser drei Politiker mit der Kamera begleitet. Nach der Bundestagswahl stehen Marieluise Beck (B´90/Die Grünen) und Jan van Aken (Die Linke) nun nicht mehr im Scheinwerferlicht der Bundespolitik, sie beenden ihre Abgeordnetenkarriere. Ein tiefer Einschnitt im Leben der früher so einflussreichen Parlamentarier – beruflich wie privat. Eine Erfahrung, mit der auch Peter Harry Carstensen (CDU) umgehen musste, als er 2012 das Ministerpräsidentenamt in Schleswig-Holstein freiwillig abgab.

 

Nach dem Abschied aus der Politik sind Privilegien wie Fahrdienst oder Diplomatenpass schnell Vergangenheit, ebenso rasch schwindet die öffentliche Bedeutung. Wie gehen Marieluise Beck, Jan van Aken und Peter Harry Carstensen mit dem Verlust von Macht um? Und wie finden sie sich im Alltag zurecht? In Reinhold Beckmanns neuer Reportage gewähren die drei norddeutschen Spitzenpolitiker Einblicke in ihr neues Leben und den Politikbetrieb in Deutschland. Von nun an müssen sie kein Blatt mehr vor den Mund nehmen.