• RB_Person_1
  • RB_Person_3
  • RB_Person_4

Reinhold Beckmann absolvierte nach seinem Abitur zunächst eine Lehre zum Radio-, Fernseh- und Videotechniker, bevor er in Köln Germanistik, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften studierte. Als freier Journalist arbeitete Beckmann für den WDR, wurde für den Sport entdeckt und 1990 von der Fachzeitschrift “Kicker” für seine Interviews und Live-Reportagen zur Fußball-WM in Italien als “Bester Moderator des Jahres” ausgezeichnet.

 

1990 wechselte Reinhold Beckmann als Sportchef zum Pay-TV-Kanal Premiere, 1992 in gleicher Funktion zu SAT.1. Dort entwickelte er die Sendungen “ran” und “ranissimo”, für die er u.a. mit der “Goldenen Kamera”, dem “Bayerischen Fernsehpreis” und der “Goldenen Romy” ausgezeichnet wurde.

 

1998 kehrte Beckmann zur ARD zurück und zählte zum festen Moderatoren-Team der Bundesliga-“Sportschau”. Ende 2016 gab er dann seine Entscheidung bekannt, ab der Saison 2017/2018 die traditionsreiche Sendung nicht mehr präsentieren zu wollen.

 

Aktuelle politische und gesellschaftlich relevante Themen diskutierte der Wahl-Hamburger in seiner wöchentlichen Talksendung “Beckmann”: Für sein Interview mit dem früheren Radprofi und geständigem Doping-Sünder Bert Dietz erhielt Reinhold Beckmann 2007 den “Deutschen Fernsehpreis” in der Kategorie “Beste Moderation Information”.

 

Nach 16 Jahren entschied der TV-Journalist, seine Talksendung nicht weiter fortzuführen und ein neues Format zu entwickeln. Von 2015 bis 2017 beleuchtete er in seiner ARD-Reportage-Reihe #BECKMANN gesellschaftliche und politische Hintergründe. Aufgrund der Erfahrung, dass eine hohe Frequenz von zehn Filmen im Jahr bei gleichbleibender Qualität kaum auf Dauer zu leisten ist, beschloss Beckmann mit dem regulären Ende der Reihe, künftig einzelne Dokumentationen zu drehen.

 

Mit seiner von ihm 1999 gegründeten Initiative “NestWerk e.V.” setzt sich der Fernsehjournalist für benachteiligte Jugendliche in Hamburgs strukturschwachen Stadtteilen ein. Für sein soziales Engagement wurde Reinhold Beckmann 2008 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.