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Reinhold Beckmann absolvierte nach seinem Abitur zunächst eine Lehre zum Radio-, Fernseh- und Videotechniker, bevor er in Köln Germanistik, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften studierte. Als freier Journalist arbeitete Beckmann für den WDR, wurde für den Sport entdeckt und 1990 von der Fachzeitschrift “Kicker” für seine Interviews und Live-Reportagen zur Fußball-WM in Italien als “Bester Moderator des Jahres” ausgezeichnet.

 

1990 wechselte Reinhold Beckmann als Sportchef zum Pay-TV-Kanal Premiere, 1992 in gleicher Funktion zu SAT.1. Dort entwickelte er die Sendungen “ran” und “ranissimo”, für die er u.a. mit der “Goldenen Kamera”, dem “Bayerischen Fernsehpreis” und der “Goldenen Romy” ausgezeichnet wurde.

 

1998 kehrte Beckmann zur ARD zurück. Bis heute zählt der Wahl-Hamburger zum festen Moderatoren-Team der Bundesliga-“Sportschau”.

In der wöchentlichen Talksendung “Beckmann” diskutierte er mit seinen Gästen aktuelle politische und gesellschaftlich relevante Themen: Für sein Interview mit dem früheren Radprofi und geständigem Doping-Sünder Bert Dietz erhielt Reinhold Beckmann 2007 den “Deutschen Fernsehpreis” in der Kategorie “Beste Moderation Information”.

 

Nach 16 Jahren entschied der TV-Journalist, seine Talksendung nicht weiter fortzuführen und ein neues Format zu entwickeln. Mit seiner Reportage-Reihe #BECKMANN, die seit Anfang 2015 zehnmal im Jahr im Ersten zu sehen ist, schließt sich ein Kreis für den Wahl-Hamburger. Vor drei Jahrzehnten begann er mit dem Filmemachen und dreht seither regelmäßig Dokumentationen.

 

Mit seiner von ihm 1999 gegründeten Initiative “NestWerk e.V.” setzt sich der Fernsehjournalist für benachteiligte Jugendliche in Hamburgs strukturschwachen Stadtteilen ein. Für sein soziales Engagement wurde Reinhold Beckmann 2008 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.